Abrahamkonzerte
Klangbrücken in fremde Regionen
Das Friedensfest mit dem Engel der Kulturen im August des Kulturhauptstadtjahres in Essen hat den Grundstein gelegt. Das Rad des „Engels der Kulturen“, ein Gottesdienst mit dem Friedensgebet von Geistlichen aller vertretenen Religionen und ein Konzert.
Dieser interreligiöse Dialog soll nun fortgeführt werden mit den Abrahamkonzerten, die deutschlandweit in Moscheen, Kirchen und Synagogen stattfinden werden. Religiöse und weltliche Gesänge aus Judentum, Christentum und Islam, vom Mittelalter bis heute, bilden die Grundlage der Konzerte. Dargeboten werden sie vom Ensemble AVRAM, das Musiker verschiedener Stilrichtungen zusammen führt, die allesamt mit ihrer Musik dazu beitragen möchten, Vorurteile abzubauen.
Die als Solisten bereits sehr bekannten Musiker verarbeiten Lieder der großen Mystiker aus Ost und West mit Elementen aus Klassik, Weltmusik, Klezmer und Jazz zu phantasievollen Klangbrücken, welche die zum Teil fremdartigen musikalischen Landschaften der einzelnen Religionen miteinander verbinden. So wird transparent, wieviel musikalische Verwandtschaft zwischen den Kindern Abrahams besteht.
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